Das Wissen von Dzogchen ist, 
           als sei man auf dem Gipfel des höchsten Berges. Keine Höhe eines 
           anderen Berges bleibt geheimnisvoll oder verborgen, und wer immer 
           sich auf diesem höchsten Gipfel befindet, der ist von jeglicher 
           Konditionierung frei.

Chögyal Namkhai Norbu wurde 1938 geboren und bei seiner Geburt als Tulku erkannt, ein realisierter Meister, der aus eigenem freien Willen wiedergeboren wird, zum Nutzen aller Wesen. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Chögyal Namkhai Norbu erhielt eine umfassende traditionelle Ausbildung und galt bereits als junger Mann als Gelehrter, entschied sich jedoch gegen ihm zustehende Positionen innerhalb der monastischen Tradition. Mit 18 traf er seinen wichtigsten Meister Changchub Dorje, der ihm das vollständige Erwachen seines spirituellen Wissens ermöglichte.
Von 1964 bis 1992 unterrichtete Chögyal Namkhai Norbu als Professor an der Universität Neapel und forschte über die Ursprünge der tibetischen Kultur unter Berücksichtigung der Bön-Tradition. Ende der siebziger Jahre wurde er vom 16. Karmapa und von seinen westlichen Studenten gebeten zu lehren. Seither vermittelt und überträgt er die Lehren des Dzogchen Schülern aus aller Welt. Er gründete die "Dzogchen-Gemeinschaft" mit Zentren in Europa, USA, Südamerika, Australien und Russland.
Chögyal Namkhai Norbu rief verschiedene Organisationen und Projekte ins Leben, die sich dem Erhalt der tibetischen Kultur widmen und fördert sie weiterhin: Shang-Shung­Institut und ASIA Foundation.